|
Vizebürgermeister Pfeiler: „Trotz heftigen Widerstandes aus dem Innenministerium wachen in der Villacher Innenstadt bereits seit zwei Jahren, quasi als zusätzliches, unterstützendes Instrument für die Exekutive zur Rekonstruktion von Tathergängen, zwei ,elektronische Augen´ und sorgen somit für mehr Sicherheit!“
In diesem Zusammenhang warnt Pfeiler jedoch davor, dass die späte Initiative von ÖVP-Innenminister Strasser, die Kameraüberwachung nunmehr auf allen öffentlichen Plätzen möglich zu machen, die drastischen Einsparungen und Kürzungen bei Polizei und Gendarmerie kaschieren soll. Vizebürgermeister Richard Pfeiler: „Die elektronische Überwachung muss als unterstützendes Instrument für die Exekutive bei ihren umfangreichen Aufgaben im Sicherheits- und Überwachungsdienst betrachtet werden!“
Bekanntlich wurde in den vergangenen Jahren bei der Villacher Polizei der Personalstand drastisch reduziert. Dazu kommt noch, dass Urlaubs- und Krankenstände nicht mehr „nachbesetzt“ werden und somit unsere Exekutive zusätzlich geschwächt wird.
Die Stadt Villach setzt daher – zwei Kameras sind derzeit bereits in der Lederergasse in Betrieb – auf die Ausweitung der elektronischen Überwachung! Vizebürgermeister Pfeiler: „In der Villacher Innenstadt werden noch heuer sieben weitere Kameras sowie neun Notrufsäulen installiert, um dem Sicherheitsbedürfnis der Villacherinnen und Villacher voll und ganz gerecht zu werden!“ Die Gesamtkosten für die Ausweitung der elektronischen Sicherheitsüberwachung liegen bei rund 200.000 Euro. |