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"Sicher wohnen - Einbruchschutz": Unter dieser Vorgabe beantworten auf Initiative von Bürgermeister Helmut Manzenreiter sowohl das Stadtpolizeikommando Villach als auch zahlreiche Villacher Sicherheitsbetriebe in einer groß angelegten Informationsmesse im Paracelsussaal des Rathauses den Interessierten alle relevanten Fragen und demonstrieren, wie Eigentum bestmöglich geschützt werden kann.
 "Sicher wohnen - Einbruchschutz". Am 26. und 27. Februar dreht sich im Paracelsussaal unserers Rathauses wieder alles rund ums Thema Sicherheit und Einbruchsschutz. Am Bild von links Oberst Friedrich Hanser (Kriminalpolizei Villach), Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Wolfgang Prossegger vom Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst. Fotos: Klaus Santner
Polizei und Sicherheitsunternehmen Unsere Polizei präsentiert sich im Rahmen einer Leistungsschau Polizeihundevorführung auf dem Rathausplatz und informiert im Detail mit ihrer "Diebstahlgruppe", der Aufklärungseinheit, den Technikern und mit ihrem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst. Vertreten sind auch die Waffengeschäfte in unserer Stadt sowie eine Reihe heimischer Spezialfirmen, die Alarmanlagen, Schließsysteme oder auch Fenstersicherungssysteme anbieten.
Fachmännische Sicherheitsberatung "Mit dieser Sicherheitsbörse, die nach dem großen Erfolg des Vorjahres heuer wieder durchgeführt wird, wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt alle wichtigen Kontakte an einem Ort bieten, die für den Schutz ihres Eigentums und für ihre Sicherheit im allgemeinen von Bedeutung sind", betont Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Umfassende fachmännische Beratung sei einerseits die Voraussetzung für wirksame Maßnahmen und andererseits werde damit auch das Sicherheitsbewusstsein in besonderem Maße sensibilisiert. Im Mittelpunkt der heurigen Messe stehen die Themen "Sicher in den besten Jahren", "Gefahren im Internet" und "Einbruchsschutz".
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: schutzmaßnahmen
So schützen Sie Ihr Heim: Die Polizei Villach gibt Ihnen im Folgenden wichtige Tipps, wie man sich gegen Einbruchskriminalität am besten schützen kann:
- Gute Beziehungen zum Nachbar: Pflegen Sie gute Kontakte zu den Nachbarn, und achten Sie auf ungewöhnliche Vorkommnisse und Ereignisse in der Nachbarschaft. Teilen Sie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der nächsten Polizeidienststelle mit. Achtung: Schlüssel niemals stecken lassen, bei Glastüren auch nicht innen. Fenster und Balkontüre beim Weggehen stets schließen, nicht kippen, das Schloss zweimal sperren.
- Anwesenheit signalisieren: Ob bei längerer oder nur kurzer Abwesenheit: Wohnungen oder Häuser sollten grundsätzlich den Eindruck erwecken, dass jemand zu Hause ist. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt sich die Verwendung einer Zeitschaltuhr, oder man kann auch den Nachbarn bitten, gelegentlich das Licht einzuschalten und den Postkasten zu entleeren.
- Verhalten bei unbekanntem Besuch: Bei Anwesenheit sollte man auf Klingeln immer reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln könnte. Im Gegenzug aber sollte auf Klingeln prinzipiell nicht bedenkenlos geöffnet werden. Kasten- oder Querriegelschlösser mit Sperrbügeln sowie ein Türspion und/oder eine Gegensprechanlage geben Sicherheit beim Türöffnen. Gesundes Misstrauen ist aber immer geboten, zum Beispiel Fremden keine Informationen über Nachbarn zu erteilen, und sich bei entsprechenden Anlässen Ausweise zeigen zu lassen.
- Reaktion beim Einbruch "in flagranti": Wenn beim Betreten von Wohn- oder anderen Räumlichkeiten verdächtige Details (Türschloss verschrammt, Glassplitter ....) bemerkt werden, ist der potenzielle Tatort schnellstmöglich zu verlassen, und die Polizei zu alarmieren, um sich nicht der Gefahr auszusetzen, möglichen Einbrechern den Fluchtweg abzuschneiden. Einbrüche sind schnellstmöglich der Polizei unter Telefon 133 zu melden. Dabei darf bis zum Eintreffen der Polizeibeamten am Tatort nichts verändert werden, um mögliche Spuren der Täter nicht zu vernichten.
- Anlegen eines Inventarverzeichnisses: Schmuck- und Kunstgegenstände sowie Gerätenummern wertvoller Gegenstände sollten darin eingetragen werden; besondere Gegenstände sollten auch fotografiert werden.
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Interview mit Mag. Markus Plazer, Leiter der Sichherheits- und Kriminalpolizeilichen Abteilung

Im Minutentakt wird in Österreich irgendwo eingebrochen. Auch in unserer Stadt ist die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser und Wohnungen angestiegen. Wie kann man sich vor dieser Einbruchskriminalität am besten schützen? Plazer: "Es ist richtig, auch in Villach gibt es eine Zunahme an Einbruchsdelikten in Wohnobjekte. Aber viele Wohnungs- und Hauseigentümer wissen trotz umfassender Aufklärungsarbeit der Exekutive gar nicht, dass sie sich durch einfache Sicherheitsvorkehrungen selbst sehr gut schützen können."
Was meinen Sie damit ganz konkret? Plazer: "Neben Alarmanlagen, sie sind nach wie vor eines der wesentlichsten Abschreckungsmittel für Einbrecher, sind unter anderem hochwertige Türen, am besten mit Zusatzschlössern oder einem Balkenriegel ausgestattet, wichtig. Auch im Bereich der Fenster gibt es schon zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel versperrbare Fenstergriffe. Bei Abwesenheit sollte man Fenster und Türen niemals offen oder gekippt lassen. Bitten Sie Ihren Nachbarn, den Postkasten zu entleeren oder zeitweise in der Wohnung das Licht einzuschalten. Ein Haus sollte nicht den Eindruck erwecken, unbewohnt zu sein. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, Lampen oder Radio an einer Zeitschaltuhr anzuschließen."
Bietet die Polizei auch spezielle Beratungen an? Plazer: "Ja, selbstverständlich. Eigene Präventionsbeamte führen kostenlos Beratungen zum Einbruchsschutz durch. Sie geben auch direkt vor Ort Tipps zur richtigen Absicherung seines Heims. Diese Beratung ist neutral, kompetent und kostenlos und kann auch per Mail oder telefonisch in Anspruch genommen werden. Nähere Informationen erteilt das Stadtpolizeikommando Villach unter Telefon 05 91 33 22 90-333 oder auch im Internet unter www.bmi.gv.at/praevention." |

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