Als Landschaftsfriedhof beeindruckt die großzügig gestaltete Anlage Besucherinnen und Besucher und spendet Trauernden den Trost der Natur.
Neues Krematorium Das jetzige Krematorium aus dem Jahr 1953 wird um eine neue Einäscherungslinie in zeitgemäßer Formen- und Materialsprache erweitert.
Ein Verabschiedungsbereich in der Zeremonien- und Feuerhalle soll Ort der Sammlung und inneren Einkehr sein und Trauergästen Platz bieten, um dem Einfahrvorgang beizuwohnen. Der Waldfriedhof verfügt über einen eigenen Urnengruftbereich.
Meditation und Einkehr
30 Monolithe aus dem Krastaler Marmorsteinbruch bilden eine Meditationswand im „Garten der Ruhe“. Erdacht und gestaltet wurde das Arrangement von den Künstlern Valentin Oman und Heinz-Peter Maya.
Jeder der Monolithen wiegt 4,5 Tonnen. Der marmorne Wall nimmt bei der Verabschiedungshalle seinen Ausgang und leitet zum neuen Teil des Friedhofes hin. Im Waldfriedhof gibt es auch eigene Bereiche für Kreuze und Gedenkelemente aus unterschiedlichen Materialen, wie Eisen, Holz und Stein.
Grabstätten bekannter Persönlichkeiten
Hier findet sich die Ehrengruft des weltberühmten Bildhauers Hans Gasser (†1868). Seine bedeutendsten Werke sind die Figuren und Plastiken am Parlamentsgebäude in Wien und an verschiedenen Palästen der Bundeshauptstadt sowie in Budapest, Weimar und Hannover. Auch Hugo Moro (†1954), Ehrenbürger der Stadt Villach, fand hier seine letzte Ruhestätte.
Er war bekannter Mundartdichter, Regierungsrat und Bezirksschuldirektor. Weiters finden Sie hier die Gruft des Industriellen Hans Koutnik (†1941) sowie ein Denkmal von Prof. Sepp Dobner, gewidmet den Gefallenen beider Weltkrieger. Auch die Grabstätten der Villacher Bürgermeister Jakob Sereinig (†1964), Viktor Petschnig (unter seiner Führung erfolgten Planung und Bau des Waldfriedhofes) und Regierungsrat Gottfried Timmerer liegen hier.