Architektonische Zentren des Zentralfriedhofes sind die Verabschiedungshalle und die Aufbahrungshalle in Gewölbeform.
Mit einem Eingangstor mit Glasmalerei-Füllung und dem Ausgangstor aus durchscheinendem Marmor lädt die Verabschiedungshalle zum stillen und stilvollen Gedenken ein. Große Fenster bringen Licht in den Raum. Besonderer Wert wurde auch darauf gelegt, die gesamte Friedhofsanlage behindertengerecht auzustatten.
Kolumbarien und Lebensbaum
In den Kolumbarien des Zentralfriedhofs werden Urnen oberirdisch in Wandnischen beigesetzt. Die älteste Urnenanlage auf dem Zentralfriedhof stammt aus dem Jahr 1929. Gestalterisch und symbolisch beeindruckend ist auch der grüne "Lebensbaum" mit Gräbern und weitläufig gewundenen Wegen.
Trauer für tot geborene Kinder
Ein schlichter, eiförmiger Stein ist sichtbares Zentrum der symbolischen Gedenk- und Trauerstätte für tot geborene Kinder. Ein Ort der Ruhe, des Andenkens und der Würdigung des Lebens.
Auch führende Männer der Wirtschaft des 19. und frühen 20. Jahrhunderts fanden am Zentralfriedhof ihre letzte Ruhestätte:
Armand Reichsritter von Jacomini-Holzapfel-Waasen, Stadtbaumeister Josef Kopetzky under Fabriks- und Realitätenbesitzer Anton Moritsch. Dr. Gilbert Fuchs (†1952), ein bekannter Botaniker und Naturforscher an der Universität Karlsruhe, der es auch als Eisschuhläufer bis zum Weltmeistertitel brachte, ruht ebenfalls hier.