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Die Alarmierung der Feuerwehr (Hauptwache) erfolgt exakt um 20.50 Uhr. Es wurde sofort Alarmstufe 3 ausgelöst, das heißt, die sechs umliegenden Feuerwehren zusätzlich alarmiert. Nach rund sechs Minuten waren fünf Tankwagen der Hauptwache sowie jene der Feuerwehren Pogöriach und Judendorf, ergänzt durch das Drehleiterfahrzeug der Hauptwache, im Einsatz. Sowohl das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss des Objektes stand in Vollbrand.
"Innerhalb kürzester Zeit sind die Feuerwehren am Brandort eingetroffen. Es muss jedoch bereits eine große Vorbrandzeit gegeben haben. Um 21.04 Uhr, also nur 14 Minuten nach Alarmierung, haben Männer der Hauptwache, ausgestattet mit schwerem Atemschutz, bereits den ersten Versuch einer Personenbergung unternommen. Es war überaus schwierig. Wegen des beißenden Qualms, der starken Hitze und der dicken Rauchschwaden mussten sich die Männer, die auch eine Wärmebildkamera mitführten, zweimal wieder zurückziehen. Sie hätten ansonsten ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit gefährdet. Eine Stunde wurde mit allen Mitteln versucht, die Personenrettung durchzuführen. Erst beim dritten Versuch war die Personenbergung möglich. Die Männer haben enorm viel riskiert, eine großartige Arbeit geleistet!"
Stroitz betont, dass für den Erstschlag die fünf Tankfahrzeuge völlig ausgereicht hätten. Erst in der zweiten Phase werden weitere Wasserressourcen in Anspruch genommen. "Die Löschwasserversorgung steht insgesamt auf mehreren Beinen. Neben den Tanklöschfahrzeugen werden Bäche, Pools und natürlich Hydranten genutzt. Der nahe Wiesenbach wurde rasch gestaut und das Wasser gleich zum Löschen verwendet. In diesem Fall standen darüber hinaus in unmittelbarer Nähe gleich zwei Schwimmbecken voll mit Wasser zur Verfügung. Aufgrund der Tatsache, dass das Objekt wegen seiner leicht brennbaren Beschaffenheit in Vollbrand stand, war in der Anfangsphase kaum Löschwirkung zu erzielen. Allein über die in der Nähe befindlichen Hydranten hätte der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden können."
Weitere Informationen: Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz T 0664 / 612 80 04 |