Rathaus und Service Bürgerservice Wirtschaft Tourismus Villach für eGov Platzhalter
Platzhalter
Go
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
  facebook Youtube RSS
Platzhalter
   Startseite  > Leben  > Kultur in Villach > Museum der Stadt Villach > Relief von Kärnten
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
gelbes Kästchen
Platzhalter
Museum der Stadt Villach
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Öffnungszeiten
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Schausammlung
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Sonderausstellung
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Bildergalerie
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Publikationen
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Stadtgeschichte
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Neues und Altes
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Stadtpfarrturm
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Relief von Kärnten
Platzhalter
Platzhalter
Bild
Schauraum Villacher Burg
Platzhalter



Platzhalter
Platzhalter
Relief von Kärnten
Platzhalter

Relief Kärnten
Peraustraße 14 - im Schillerpark

Öffnungszeiten:
2. Mai bis 31. Oktober
Montag bis Samstag 10 bis 16.30 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen

Eintritt:  
Erwachsene:

2,50 Euro

Ermäßigte/Jugendliche:
(Schüler, Lehrlinge, Studenten, Präsenz- und Zivildiener (ab 19 Jahre bis 27 Jahre); Senioren (ab 60 Jahre); Menschen mit Beeinträchtigung (inkl. einer Begleitperson) - alle mit Ausweis; Gruppen ab 8 Personen), Jugendliche von 8 bis unter 19 Jahren

1,50 Euro

Kinder unter 8 Jahren:

 freier Eintritt

Familienkarte:
Gültig: max. 2 Erwachsene sowie alle Kinder der Familie unter 19 Jahren

 4,00 Euro

   
Kombikarte für Museum, Relief und Stadtpfarrturm:
Erwachsene:

6,00 Euro

Familienkombikarte:  
- 1 Erwachsener sowie alle Kinder der Familie unter 19 Jahren

8,00 Euro

- 2 Erwachsene sowie alle Kinder der Familie unter 19 Jahren

 10 Euro

Kontakt
T +43(0)4242 / 205-3550
E museum@villach.at

Platzhalter
 Alle Besitzer der Kärnten Card haben im Relief freien Eintritt!
Platzhalter
Der Eingang zum Relief von Kärnten.
Das Relief Kärnten im Schillerpark.
Die eindrucksvolle Landschaftsdarstellung von Kärnten.
Auf 182 Quadratmetern kann man die exakte Darstellung von Kärnten zu bewundern.
Blick auf Villach mit dem Ossiacher See, Faaker See und ein Teil des Wörthersees.
Blick auf den Wörthersee und Klagenfurt
Sehr beeindruckend ist auch die Darstellung des Großglockner und der Hohen Tauern.
Das Drautal mit Spittal und dem Millsätter See sowie die Ansicht auf den Großglockner.
 
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken...
Platzhalter

Das "Relief von Kärnten" in Villach

Das Relief von Kärnten ist eine eindrucksvolle Landschaftsdarstellung. Es zeigt Kärnten und die angrenzenden Nachbargebiete topographisch exakt auf 182 m² und ist die größte derartige Landschaftsplastik Europas.

Die Herstellung einer großen und topographisch exakten Darstellung des gesamten Landes Kärnten war schon im Jahr 1889 vom damaligen Direktor der Villacher Fachschule, Ernst Pliwa, in der Generalversammlung der Sektion Villach des damaligen Deutschen- und Österreichischen Alpenvereines angeregt und hierauf beschlossen worden.
Die Stadt stellte dem Verein einen Platz zur Aufstellung in Aussicht, worauf am 1. April 1891 schließlich mit der Herstellung begonnen wurde. Diese sollte durch einige Lehrer der Fachschule, deren Schulwart und mitwirkende Schüler erfolgen, die Materialkosten durch Spenden aufgebracht werden.

Von Beginn an war bereits beabsichtigt, dass die gesamte Darstellung etwa 10 m mal 20 m haben sollte, wobei jedoch vorerst ein Längsmaßstab von 1 : 7500 und eine Überhöhung von 3,41 erwogen wurden. Der Großglockner hätte so angeblich eine Höhe von 1,8 m haben sollen. Den voraussichtlichen Herstellungszeitraum schätzte man im Jahr 1890 noch optimistisch auf drei Jahre. Als Längenmaßstab war nun tatsächlich jedoch 1 : 10.000 vorgesehen, wobei für die Höhendarstellung 1 : 5000 gewählt wurde, also doppelte Überhöhung. Davon erwartete man sich eine bessere, realistischere und der Sehgewohnheit eher entsprechende Betonung des Gebirgscharakters. Die gesamte dargestellte Grundfläche bildete ein Rechteck von 19,5 x 9,35 m, also von 182,32 m².

Hergestellt wurden jeweils Abschnitte von 1,8  x  1,4 m. Diese wurden als Höhenschichtenmodell ausgeführt, von dem hierauf ein Gipsnegativ abgenommen wurde. Das endgültige Positiv wurde dann mit Weißzement gegossen und auf dem im Park neben dem Schulhaus geschaffenen Betonfundament montiert.

Die tatsächliche Ausführung zog sich jedoch bis 1913 hin. Im Jahr 1907 hatte der Alpenverein als einstiger Initiator resigniert und die bislang hergestellten Teile der Stadt  überantwortet. 1912 war endlich die Geländerdarstellung fertig und die Erbauung des Ausstellungsgebäudes im Gange, worauf 1913 die Bemalung erfolgen konnte. Für diese war der seinerzeit berühmte Geoplastiker Paul Oberlercher gewonnen worden.
Das sehr zögerliche Vorankommen des Projektes, das schließlich 24 Jahre statt der anfangs erhofften 4 Jahre gedauert hatte, war auch dadurch bedingt, dass es sich als zum Teil sehr schwierig erwies, ausreichend exakte Landkarten als Grundlage zu erhalten. Besonders beim mit einbezogenen italienischen Landschaftsteil war diese fast nicht möglich.

Die Bemalung des Jahres 1913 beschränkte sich auf Kärnten in den damaligen Grenzen und bezog auch den Grenzsaum gegen Osttirol mit ein, besonders um die Gebirgsgruppe des Großglockners einheitlich darstellen zu können.

Die benachbarten Länder Salzburg, Steiermark, Krain und der zu Italien gehörende Gebirgsteil wurden dagegen weiß belassen. Zum damaligen Kronland Kärnten gehörten auch das Mießtal, das Gebiet von Seeland und das Kanaltal bis Pontafel. Diese erst nach dem Ende des Ersten Weltkriegs an Jugoslawien und Italien gekommenen Landesteile bewirken, dass im Relief heute ein ziemlich breiter Grenzsaum gegen Süden dargestellt ist. Diese 1918/1919 abgetretenen Gebiete wurden damals übermalt. Als im II.Weltkrieg der vom „Dritten Reich“ annektierte Teil Sloweniens (Oberkrain) kurzzeitig dem Gau Kärnten zugeschlagen werden sollte, wurde erwogen, auch die Geländeplastik zu erweitern, doch ist dies glücklicherweise unterblieben, da die Stadtverwaltung dies „bis nach dem Endsieg“ zurückgestellt hat.

Das Reliefgebäude von 1912 war einst nach Plänen des städtischen Baurates Rudolf Müller errichtet worden. Anfangs hatte es natürliche Belichtung durch ein großflächiges Glasdach. Da sich dieses nicht bewährte, wurde es  nach wenigen Jahren durch eine Dachhaut aus Blech und elektrische Beleuchtung ersetzt.
1986/1987 wurde das Gebäude gründlich renoviert und die vergilbte alte Geländebemalung durch den Tiroler Geoplastiker Jörg Covi 1988/89 erneuert. Hierbei wurden auch die zuvor zwar plastisch dargestellten, aber nicht farbig angelegten Nachbargebiete in die topographische Bemalung mit einbezogen.
Das große „Relief von Kärnten“ war, wie seine Entstehungsgeschichte, die vom Alpenverein und der einstigen Villacher Fachschule ausgeht zeigt, wesentlich durch alpinistische, schulisch-heimatkundliche und patriotisch-vaterländische Motivation bestimmt. Es stammt aus einer Zeit, wo es noch keine tatsächlich anschaulichen Kartendarstellungen des Landes gab, ganz zu schweigen von Luftaufnahmen, Satellitenbildern und virtuellen Panoramen, wie sie heute selbstverständlich sind.

Platzhalter
Platzhalter
Museum und Archiv, A-9500 Villach, Widmanngasse 38
T +43(0)4242 / 205-3500, F +43(0)4242 / 205-3599
E museum@villach.at, www.villach.at
Werben auf www.villach.at
Copyright © 2016 Stadt Villach | Impressum | AGB
Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter
 
Platzhalter